Medizinische Massagen aller Art

- auf Rezept, in Verbindung mit Fango/Naturmoor fachlich sinnvoll -

Die klassische Massage ist eine Reiztherapie, die Reflexzonen in Haut, Bindegewebe, Faszien und Muskulatur stimuliert. Verschiedene Grifftechniken - Streichen, Kneten, Walken, Friktionen und Reibe-, Klopf- und Schüttelgriffe - haben heilende Wirkung. Die Massage verbessert die Durchblutung und wird gezielt fachlich eingesetzt zur Lockerung, Dehnung oder Entkrampfung der Muskulatur. Sie fördert auch die Entschlackung.

Es werden hauptsächlich Erkrankungen des Bewegungsapparates behandelt. Muskelerkrankungen, Verletzungen und rheumatische Beschwerden können erfolgreich nachbehandelt werden.
Massage wird auch angewendet, um schweren Erkrankungen vorzubeugen: Bei Leistungssportlern zur Vorbereitung der Muskulatur auf starke Belastung oder bei Menschen, die einzelne Körperteile einseitig belasten.
Gesunde Menschen erfahren durch eine medizinisch fachlich gute Massage wohltuende Entspannung.

Hauptanwendungsgebiete der klassischen Massage sind:

  • Rücken- und/oder Nacken-Schmerzen
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Rehabilitation nach größeren Verletzungen oder Operationen
  • narbige Verwachsungen
  • Lähmungserscheinungen
  • Sehnenreizungen


Die klassische Massage kennt fünf Griffarten, mit denen der Therapeut unterschiedliche Wirkungen erzielen kann: Streichungen, Knetungen, Reibungen, Klopfungen, Hackungen und Vibrationen.

Die Behandlung kann sowohl im Sitzen oder im Liegen erfolgen. Der Patient wird dabei so gelagert, dass die Gelenke in einer mittleren Stellung stabilisiert sind.
Leider wurde in der ärztlichen Verordnung nur noch Teilmassagen laut Heilmittelkatalog 12-15 Minuten erlaubt.

Ganzkörpermassage werden zu medizinischen Zwecken eingesetzt, sie dienen der allgemeinen Entspannung. Leider muss diese Leistung oft selbst bezahlt werden.

Wie wirkt die Therapie?  

Die Massage beeinflusst den Organismus auf ganz vielfältige Weise und die einzelnen Wirkungen ergänzen sich zu einer Behandlung, die den ganzen Körper umfasst. Als Wirkungen der klassischen Massage sind zu nennen:

  • Steigerung der Durchblutung von Muskeln und Bindegewebe
  • Entstauung von Venen und Lymphgefäßen
  • Regulierung der Muskelspannung
  • Reduktion des Schmerzempfindens
  • Harmonisierung des vegetativen Nervensystems
  • psychische Entspannung
    Bei hohem Fieber, Thrombose sowie während der Schwangerschaft sollten nur nach Abklärung Massagen durchgeführt werden.
     
    Unter dem Begriff der Massage werden in der Medizin alle Anwendungen zusammengefasst, die der mechanischen Reizung der Haut bzw. darunter liegende Muskelschichten zu Heilzwecken dienen. Neben der klassischen Massage zählen hierzu auch spezielle Techniken wie die Bindegewebsmassage, Lymphdrainage oder die Periostmassage. Eine medizinisch notwendige klassische Massage kann nur ein Arzt verordnen, und sie wird von einem staatlich geprüften Masseur bzw. Physiotherapeuten durchgeführt werden.
  • Achtung: Eine „Wellness-Massage“ ist kein geschützter Begriff und darf von jeder Person, ohne medizinische Kenntnisse ausgeführt werden!
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  • Bindegewebsmassage
    Was versteht man darunter?   

    Die Bindegewebsmassage gehört zu den so genannten Reflexzonenmassagen. Die Grundidee hinter diesen Techniken ist, dass die Behandlung nicht nur lokale Effekte am Ort der Massage bewirkt, sondern über bestimmte Nervenreizungen (Reflexe) lassen sich auch Fernwirkungen auf innere Organe erzielen.

    Zu den Reflexzonenmassagen zählen:
  • Bindegewebsmassage – meist am Rücken
  • Periostmassage
  • Kolonmassage = Darmmassage
  • Fußreflexzonenmassage
  • Muskelreflexzonenmassage
    Die Bindegewebsmassage wurde seit 1929 von der deutschen Krankengymnastin Elisabeth Dicke entwickelt. Sie entdeckte per Zufall am eigenen Körper, dass die Behandlung schmerzhafter Zonen am Becken außer der lokalen Schmerzbefreiung eine Wirkung auf die Durchblutung ihrer Beine hatte. 

    Im rechten Bein litt sie seit Jahren an einer schweren Durchblutungsstörung, und es stand angeblich kurz vor der Amputation. Nach dreimonatiger Behandlung der Rückenzone seien die Beschwerden jedoch vollständig zurückgegangen. Frau Dicke hat die von ihr behandelten Zonen an der Haut, Muskulatur und im Unterhautbindegewebe auch an ihren Patienten wiedergefunden und entsprechend behandelt.
  • Wie wirkt die Methode?  

    Die Bindegewebsmassage behandelt hauptsächlich Zonen im Bereich des Rückens. Dort finden sich öfter Stellen, an denen die Haut und die Unterhaut miteinander "verklebt" sind, ebenso die Faszien. Der Therapeut löst durch die Massage diese Verklebungen.
    Die Fernwirkung auf innere Organe kommt nach naturheilkundlichen Vorstellungen so zustande: Die Haut wird von Nervenfasern versorgt, die ihren Ursprung jeweils in einem bestimmten Abschnitt der Wirbelsäule haben.
     
    Hautpartien, die von dem selben, zwischen den Wirbeln hervortretenden Nervenstrang versorgt werden, bezeichnet man als ein Segment. Zu einem solchen Segment gehören jedoch nicht nur die entsprechenden Hautpartien, sondern auch die inneren Organe, die von dem selben Nervenstrang versorgt werden. Diese Organe lassen sich durch eine Massage des Hautsegmentes positiv beeinflussen. Bindegewebstherapeuten haben daher auf dem Rücken bestimmte, senkrecht zur Wirbelsäule verlaufende Zonen definiert, die sie einem Organ zuordnen. Wenn sich in dieser Zone Verklebungen finden, deuten sie das als Störung der Organfunktion. 

    Ähnliche Effekte sollen sich nicht nur durch die Behandlung des Bindegewebes erzielen lassen, sondern bei der Periostmassage wird die Knochenhaut (das Periost) massiert, zum Beispiel im Bereich der Schulter oder dem Kiefergelenk. Bei der Kolonmassage behandelt der Therapeut bestimmte Punkte im Bereich des Dickdarms (Kolon). Die Fußreflexzonentherapie geht davon aus, dass jedes Segment auch eine Verbindung zur Fußsohle besitzt und sich von dort aus beeinflussen lässt.Die Muskelreflexzonentherapie ist eine Kombination aus Bindegewebsmassage und einer entspannender Massage für die Muskeln.
  • Lymphdrainage
    Was versteht man darunter?   

    Die Lymphdrainage ist eine spezielle Massageform nach Prof. Földi mit systematischer Anordnung und rhythmischer Folge von Drehgriffen, Schöpfgriffen, Pumpgriffen sowie stehenden Kreisen und Spezialgriffen. Sie dient nicht der Lockerung und Entspannung der Muskulatur, sondern sie soll den Abtransport der Lymphflüssigkeit aus den Körpergeweben fördern. Die Behandlung erfolgt bei Masseuren oder  Physiotherapeuten, die eine entsprechende Weiterbildung absolviert haben.
  • Wie wirkt die Therapie?  

    Die Lymphe entsteht dadurch, dass Blutplasma durch feinste Blutkapillaren ins Gewebe sickert und dort die Körperzellen umspült. Nach ihrem Durchtritt durch das Gewebe sammelt sich dieses Gewebswasser als "Lymphe" in den Lymphbahnen. Diese leiten den Flüssigkeitsstrom aus den Armen und Beinen zurück in das Zentrum des Körpers und münden schließlich wieder im Blutgefäßsystem. Die Lymphe passiert viele Lymphknoten, die Bakterien, Viren, Zelltrümmern und anderen Abfallstoffe aus der Flüssigkeit herausfiltrieren. 

    Bei Verletzungen oder Operationen werden die Lymphbahnen häufig unterbrochen. Der Rückfluss der Lymphe aus den Geweben ist dann behindert, und es können sich Lymphstauungen in Form von Schwellungen und Ödemen bilden. Sehr häufig ist dies beispielsweise nach Brustkrebsoperationen der Fall, bei denen den Patientinnen die Achsel-Lymphknoten entfernt wurden. Viele klagen nach der Operation über Schwellungen im Arm- und Schulterbereich, die die Bewegungsfähigkeit stark einschränken. Ödeme können jedoch auch durch eine angeborene Schwäche der Lymphgefäße entstehen.

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