Skoliosebehandlung

- auf Rezept möglich –
- mit Zusatzausbildung in Bad Sobenheim nach Schroth -

Skoliose (griechisch: skolios = krumm) ist eine Seitverbiegung der Wirbelsäule, bei gleichzeitiger Rotation der Wirbel, welche nicht mehr vollständig aufgerichtet werden kann. Die Wirbelsäule bildet dabei in der Regel mehrere, einander gegenläufige Bögen, die sich kompensieren, um das Körpergleichgewicht aufrecht zu erhalten (S-Form). 

In etwa 80% aller Fälle ist die Ursache unbekannt. Diese Skoliosen werden als idiopathisch bezeichnet. Die verbleibenden 20% entstehen infolge von Wirbelfehlbildungen (z.B. Klippel-Feil-Syndrom), Nerven- und Muskelerkrankungen (z.B. Polio), Erkrankungen des Bindegewebes, des Knochenstoffwechsels, durch Gewalteinwirkung und Amputationen (z.B. Unfälle oder Tumoroperationen), durch schwere Narbenbildung (z.B. bei Kindern nach Herz-Operationen) oder Beinlängendifferenzen.

Die Skoliose zählt zu den Wachstumsdeformitäten. Sie entsteht und verschlechtert sich während der Jugend in Zeiten verstärkten Körperwachstums z.B. in den pubertären Wachstumsschüben.
Mit zunehmendem Ausmaß der Krümmung steigen auch die Verschlechterungstendenz und das Risiko körperlicher Beeinträchtigungen.
Starke Skoliosen verursachen eine Deformation und Verkürzung des Rumpfes und damit eine Verkleinerung des Brust- und Bauchraumes, was Funktionseinschränkungen innerer Organe (Herzenge, Atemnot bei Anstrengung) nach sich ziehen kann, bis hin zu einer verkürzten Lebenserwartung.
Daher sollten Skoliosen ärztlich überwacht und bei Fortschreiten frühzeitig behandelt werden. Beim Verdacht auf andere (nicht idiopathische) Ursachen der Skoliose sollte frühzeitig eine Magnet-Resonanz-Tomographie MRT der gesamten Wirbelsäule angefertigt werden.

Therapiemöglichkeiten der Skoliose
Je nach Schwere der Skoliose kommt hierfür Physiotherapie nach Katharina Schroth, Korsetttherapie (Chêneau-Korsett) und ganz zuletzt eine wirbelsäulenversteifende Operation (Spondylodese) in Frage. Bei leichterer Ausprägung der Skoliose wird ausschließlich physiotherapeutisch behandelt. Die Wirbelsäulenfehlstellung wird im Wachstumsalter am Besten verbessert. Aber auch bei Erwachsenen ist der Erhalt der Stellung von Bedeutung, um Beschwerden zu vermeiden oder zu lindern.

Geschwächte Muskulatur wird auftrainiert und verkürzte Muskeln werden gedehnt.
Die Schroth-Therapeuten arbeiten einen gezielten Behandlungsplan nach den Bögen der Betroffenen aus.
 

So erreicht jeder Betroffene den bestmöglichen Erfolg und mehr Lebensqualität auf Dauer.

 

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